tipps-zur-virtualisierung

Virtualisierung ist ja seit geraumer Zeit in aller Munde. Ich selbst arbeite mit VMWare schon seit Jahren. Anfangs unter Windows und Linux als Host System. Als ich meinen ersten Intel Mac kaufte stieg ich zunächst von VMWare auf Parallels um, weil VMWare Fusion noch nicht verfügbar war.

Die Integration von Parallels ins MacOSX war vor 2 Jahren sehr gut. Inzwischen hat VMWare mit Fusion nachgeholt. Der große Vorteil bei VMWare ist aber, dass die Virtualisierungen problemlos zwischen Windows, Linux und MacOSX ausgetauscht werden können. Die Version der VMWare  Workstation/Fusion bietet nachzu die selben Eigenschaften wie z.B. den Unity Mode, Share Folders etc. auf allen 3 Plattformen. Da wir im Team mit allen Hostsystemen arbeiten, ist VMWare deshalb die erste Wahl für uns.

Deshalb werde ich nun die wichtigsten Tipps zu VMWare zusammenfassen:

  • Festplatte: Es ist generell sinnvoll mit verschiedenen virtuellen Festplatten zu arbeiten. Die höchste Geschwindigkeit erreicht man dadurch, dass man ein File benutzt und den gesamten Speicherbereich reserviert.
  • Festplatte: Nachteil hierbei: Wenn man die VMs häufig kopiert und austauscht, muss man jedes Mal den reservierten Bereich kopieren und nicht nur den benutzten. Ferner ist es sinnvoll, im 2GB Blöcken zu arbeiten, wenn man z.B. Fat32 als Filesystem benutzt oder die VMs auf DVD sichern möchte.
  • Festplatte: Die VMs auf einer eingebauten Platte benutzen und nicht über USB oder andere externe Platten.
  • Festplatte: Wir verwenden in der Regel 2 virtuelle Festplatte. C: für das Betreibssystem und die Programme. D: für die Daten und Änderungen. Bei uns läuft die gesamte Entwicklungsumgebung in einer VM. Die Updates werden zentral gepflegt. Gibt es Änderungen muss nur die C: Platte getauscht werden.
  • Festplatte: Wenn man noch nicht genau weiss, wieviel Speicher die VMWare man belegen wird, ist es sinnvoll die Festplatte größer in 2 GB Blöcken anzulegen, aber den Speicher nicht komplett zu reserverieren.
  • Festplatte: Wenn der Guest eine Linux-Installation wird, sollte man für jeden Volumen eine separate virtuelle Festplatte anlegen. So kann man ggf. die einzelnen Platten auf verschiedene Partitionen des Hosts legen. Gleiche gilt natürlich auch für Windows.
  • Netzwerk: Braucht die VMs eine eigene IP benutzt man den “Bridge-Mode”, ansonten den NAT. Hier benutzt die VM nach außen die IP des Host.
  • Speicher: Je mehr, desto besser, wobei der Standby Modus dann länger für das Restoren braucht.
  • Zusatzoptionen: Wie Shared Folder, AutoProtect, Application Sharing etc. nur einschalten, wenn wirklich nötig. Dies mach sowohl das Host-System als auch den Guest langsam.


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